Ehrenamtliche übergeben Erwartungsbrief an Bürgermeister Benn

Ehrenamtliche übergeben Erwartungsbrief an Bürgermeister Benn

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Erwarten statt Fordern

Am 24.3. übergab eine Delegation von fünf Ehrenamtlichen einen Erwartungsbrief an den Pankower Bürgermeister Sören Benn. Der Erwartungsbrief war das Ergebnis einer Diskussion im Koordinierungskreis Pankow Hilft!, in der Missstände und Probleme in der Versorgung und Integration von geflüchteten Menschen aus Sicht ehrenamtlicher Unterstützer*innen gesammelt wurden. Ziel des Erwartungsbriefes ist es, die neue Bezirksregierung und deren BVV mit dem Erfahrungswissen der Ehrenamtlichen über Missstände und Probleme zu konfrontieren und in den genannten Punkten Verbesserungen einzufordern. Erwartet wird beispielsweise, dass die Verwaltung mit Mitarbeiter*innen besetzt wird, die auch die Sprachen aus den Fluchtländern sprechen und dass Formulare und Merkblätter in verschiedenen Sprachen ausgefertigt sein müssen. Verbesserungen werden ebenso erwartet in Bereichen der zu kurzfristigen Terminvergabe bei Behörden, in der psychsozialen Versorgung, in der Vermittlung von Wohnraum, in der Bereitstellung und Beantragung von Kita- und Hortplätzen, in der sozialpädagogischen Betreuung sowie in der Förderung von Sprache und Ausbildung/Arbeit.

Der Pankower Büprgermeister Sören Benn nahm sich über eine Stunde Zeit und gab Hinweise zum Einbringen der Erwartungen in die Ausschüsse und Fraktionen der BVV. „Erwartung“ wurde als Begriff gewählt, da es die Selbstverständlichkeit der Notwendigkeit von Verbesserungen deutlichen machen soll. Mitglieder des Koordinierungskreises Pankow Hilft! werden einzelne Erwartungen auswählen und so formulieren, dass sie von den Fraktionen in die BVV als Antrag eingebracht werden können. So erhoffen sich die Ehrenamtlichen, Einfluss auf die Gestaltung der Lebensbedingungen geflüchteter Menschen nehmen zu können. Wir sind gespannt, wie es weitergeht!

Der gesamte Brief kann hier nachgelesen werden.