Pankow Hilft! unterzeichnet Offenen Brief der Berliner Unterstützungsinitiativen

Pankow Hilft! unterzeichnet Offenen Brief der Berliner Unterstützungsinitiativen

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Nicht nur im bezirklichen Koordinierungskreis Pankow Hlilft! wird sich über Misstände in den Belangen der Daseinsvorsorge von Geflüchteten ausgetauscht. Auch auf Berliner Ebene tauschen sich die bezirklichen Initiativen und Aktiven aus und stellen gemeinsame Forderungen an die Berliner Politik. Der Koordinierungskreis Pankow Hilft! unterstüzt den Offenen Brief an den Berliner Senat, der auf Initiaitve von Willkommen im Westend entstanden ist. Allerdings sind noch viele wichtige Punkte nicht benannt in diesem Brief: Zum Beispiel dürfen Familienangehörige, die nicht in der gleichen Unterkunft wohnen, bei ihrer Familie (Ehefrau, Eltern etc.) übernachten. Ebenso müssen Geflüchtete, die einer Arbeit nachgehen und noch in einer Unterkunft leben (wenn sie keine Wohnung gefunden haben), für sich und ihre Familie einen Tagessatz an den Betreiber der Unterkunft zahlen, der so hoch ist, dass fast nichts vom Monatslohn übrig bleibt. Der Tagessatz ist von Unterkunft zu Unterkunft verschieden, in einem konkreten Fall 15 Euro pro Tag pro Person, was bei vier Familienmitgliedern eine enorm hohe Summe ist. O-Ton einer Mitarbeiterin des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten, als sich ein Betroffener beschwerte: „Es zwingt sie niemand, in Deutschland zu arbeiten.“ Was will denn nun der Staat – Integration oder nicht?!

Offener Brief der flüchtlingspolitischen Initiativen